MC Lechtingen von 1921 e. V.


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Pfannkuchen essen

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Lechtinger Lieder und Leckereien in der Wallenhorster „Post“

„Bist du bereit?“ Der Chorleiter Markus Doering steht an meiner Tür. Ich bin völlig überrascht, dass er schon so früh da ist. „Wie jetzt schon?“, frage ich. Er nickt. Heute - am 22. August - ist das alljährliche Pfannkuchenessen des Männerchor Lechtingens. „Wir müssen früher los, da wir in den Feierabendverkehr kommen und ein Teil der B68 wegen Bauarbeiten gesperrt ist.“ Wir fahren deshalb den größeren Umweg über die Autobahn, um nach Wallenhorst zur Gaststätte „Zur Post“ zu kommen.

Das Pfannkuchenessen findet jedes Jahr kurz nach der Sommerpause statt. Die vorherigen Jahre war es immer gut besucht und das Essen war fabelhaft. Kein Wunder, dass sich jeder Sänger auf diese Veranstaltung freut.
Etwa eine halbe Stunde später bin ich froh, dass wir angekommen sind. Es ist sehr warm heute. Trotz Klimaanlage bin ich doch erleichtert endlich wieder an der frischen Luft zu sein. Ich merke direkt: Etwas ist anders als sonst. Anstatt wie jeden Donnerstag in die Scheune zu gehen, bleiben wir dahinter auf dem Hof. Dort sind Bierzeltgarnituren aufgestellt und am hinteren Ende brutzeln bereits die Pfannkuchen.

Vielleicht denken einige bei dem Wort Pfannkuchen an Eierkuchen. Doch hier sind Pfannkuchen aus Kartoffeln. Unteranderem auch bekannt als Reibekuchen oder Kartoffelpuffer. Dazu gibt es – wie es sich gehört – Apfelmus. Und am besten schmecken diese bekanntlich auch frisch und selbst gemacht. Die Kartoffeln werden geschält, anschließend gerieben, zu einem Teig verarbeitet und dann in heißem Öl knusprig kross angebraten. Und da viele Sänger gestärkt werden müssen, ist dies schon fast eine
Wahnsinnsaufgabe.

Die Männer sind schon fleißig am Futtern. Es dauert einige Zeit, bis ich all die bekannten Gesichter begrüßt habe. Doch am Ende wird dies mit einem frisch gezapften Bier belohnt. „Prost!“ Ich muss auch nicht lange auf meine Pfannkuchen warten, denn diese werden ruck zuck zubereitet. Es ist sehr lecker. Es fällt mir schwer ein Ende zu finden, denn es schmeckt doch so gut und die Pfannkuchen kommen förmlich angeflogen. Doch nach meiner zweiten Portion bin ich pappsatt. Ich plaudere mit meinen Sangesbrüdern, bis vermehrt der Wunsch zum Singen aufkommt. Obwohl wir heute hier nur zum Pfannkuchenessen da sind, so vereint uns doch hauptsächlich die Freude am Gesang.

Jeden Donnerstag treffen wir uns zur Probe um 19:30 in der Gaststätte „Zur Post“ in Wallenhorst. Jeder ist bei uns herzlich willkommen. Wir haben hier Sänger in jedem Alter, ob jung oder alt spielt bei uns keine Rolle. Was zählt: Der Spaß am Gesang. Auch wenn ab und zu mal etwas schief klingt, unser Chorleiter weiß es dann geschwind zu verbessern. Aktuell bereiten wir uns für den nächsten großen Auftritt des Männerchores am 10. November in der Osnabrücker Stadthalle vor. Dort lädt die Sängerkreisgruppe Osnabrück-Stadt zum 37. Chorkonzert der Osnabrücker Chöre ein. Weitere Infos zu dem Konzert werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Der Chorleiter Markus Doering ist schon bereit und ruft uns zur Aufstellung. Das lässt sich keiner entgehen. Ich gehe zu meiner Stimmgruppe und wir singen einige unserer besten Klassiker für alle die Gäste, die diesen Abend gemeinsam mit uns verbringen.
Unser Vereinswirt ist da und hat auch gleich seine Familie mitgebracht. Ebenso mit von Partie ist unser ehemaliger Vereinswirt nebst Gemahlin sowie zahlreiche andere Gäste und Freunde des Chores, ja selbst der Eigentümer der „Post“ ist aus fernen Frankfurterlanden angereist, um dieser Feier beizuwohnen.

Anschließend kommt der erste Vorsitzende Andreas Thünker noch zu Wort. „So ein herrlicher Abend, dank den Engelchen im Hintergrund“, sagte er überglücklich. Für wahr! Ohne diese Engelchen wäre es nicht möglich. Deshalb vielen Dank an alle Helfer, die an diesem Tag so tatkräftig die Veranstaltung unterstützt haben.



Aktualisiert am 21 Okt 2019 | karstenkohn@kabelmail.de

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