MC Lechtingen von 1921 e. V.


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Kegeln

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„Gut Holz!“ ertönt es im Chor

Ich saß in der Linie 584 nach Wallenhorst. Unser Festausschuss hatte am 20.9. ein Kegelabend für uns Männer geplant. Die Frauen mussten zuhause bleiben. Ich stieg an der Haltestelle „Schulzentrum, Wallenhorst“ aus. Ein Stückchen musste ich noch zu Fuß zurücklegen, denn wir trafen uns diesmal beim Gasthaus Beckmann in Wallenhorst. Die paar Minuten gingen aber schnell rum, denn das Wetter war hervorragend. So war ich letztlich auch gut fürs Kegeln aufgewärmt.
Ich betrat den Kegelraum bei Beckmann. Einige Männer warfen bereits die Kugeln, um sich warm zu spielen. Für mich war es das erste Mal. Bisher war ich noch nie kegeln. Mit Kommilitonen war ich früher regelmäßig beim Bowling. Ich fragte mich, ob sich wohl meine Bowlingfähigkeiten auf das Kegeln übertragen ließen?
“Wie sind eigentlich die Regeln?”, fragte ich einen Sangesbruder. “Och, ganz unterschiedlich. Jetzt spielen wir erst mal ‘Drei in die Vollen’.” “Wie ‘Drei in die Vollen’?”, fragte ich daraufhin. Er erklärte. Bei “Drei in die Vollen” darf man drei Mal werfen, man versucht, bei jedem Wurf, alle Kegel abzuräumen. Wer es schafft, die meisten Kegel abzuräumen, gewinnt. Danach gab es Abräumen. Hier musste man alle Kegel abwerfen, bevor diese erneut aufgestellt wurden. Das war schon schwieriger, da die Kegel manchmal weit auseinanderstanden und man sie deshalb schlecht gleichzeitig abwerfen konnte. Als Nächstes gab es dann kleinste und größte Hausnummer. Hier versuchten wir, in drei Würfen die jeweils kleinste oder größte Zahl zu erreichen.
Wenn ein Sangesbruder es geschafft hat alle Neune zu werfen. Stimmte der Chor zu Gesang ein. “Gut Holz!” Ich hatte es aber nicht einmal geschafft. Wie ich festgestellt habe, ist es viel schwieriger beim Kegeln alle Neune zu treffen, als beim Bowling einen Strike.
Zum Schluss teilten wir uns in Teams auf, um Tannenbaum zu spielen. Dazu wurden viele Zahlen an die Tafel geschrieben. Man wirft dann abwechselnd in die Vollen, das Ergebnis wird von der Tafel gewischt. Das Team, das als erstes den Tannenbaum leer hatte, gewinnt. Es wurde richtig spannend. Die Teams lagen bis zum Ende gleich auf. Es wurde sehr knapp. Beiden fehlte nur noch eine Zahl um zu gewinnen. Doch dann war bereits unsere Zeit um. Mit einem Unentschieden verließen wir den Kegelsaal und fanden uns bei köstlichem Essen im Wintergarten ein. Hier ließen wir den Abend langsam bei kühlem Bier ausklingen.

Es war ein sehr schöner Abend. Auch als kompletter Neuling konnte ich den ein oder anderen Wurf gut ablegen. Wie ich merkte, gibt es viele unterschiedliche Spielweisen beim Kegeln. Anders als beim Bowling gibt es so viel mehr Abwechslung und das macht dann mit der richtigen Truppe besonders viel Spaß.

Es ist ein bisschen so wie beim Kartenspiel. Es sind zwar immer dieselben Karten, aber trotzdem gibt es unterschiedliche Spielweisen. Wir beim Männerchor spielen am liebsten Doppelkopf. Das nächste Doppelkopftournier findet am 15.11. in Brunings Scheune statt. Der Hauptpreis wird euch garantiert von der Bank hauen. Wer mitspielen möchte, sollte sich in nächster Zeit dringendst dafür anmelden.


Aktualisiert am 21 Okt 2019 | karstenkohn@kabelmail.de

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